Automotive Tradition: Service für PIERBURG Erzeugnisse


In den 30er Jahren arbeitete die Deutsche Vergaser Gesellschaft (DVG) Vorgängerin der PIERBURG AG, mit einer Reihe von Werksvertretern und Spezialwerkstätten zusammen. Diese führten den Namen „Solex-Generalvertreter“ bzw. „Solex-Vergaser-Dienst“. Ziel war es, Fahrzeuge mit Solex-Vergasern vergaserseitig optimal zu betreuen.

Als in den 60er Jahren der Fahrzeugbestand stark zunahm und immer mehr Fahrzeuge mit zwei und mehr Vergasern ausgerüstet wurden, gab es zunehmend auch sogenannte Vergaserprobleme.

Für PIERBURG ergab sich daraus die Notwendigkeit, den Kundendienst zu verstärken. Es wurde ein technischer Kundendienst und ab 1966 eine Kundendienstschule eingerichtet.

Der Kundendienst erstellte regelmäßig technische Informationen, Ersatzteil- blätter, Produktbeschreibungen und Einstellanweisungen und verteilte sie direkt an die Service-Dienste, die nun „PIERBURG-Vergaser-Service“ hießen.

Mitte der 70er Jahre stellte PIERBURG pro Jahr ca. 3 Mio. Vergaser her. Der Kundendienst schulte pro Jahr ca. 2.000 Fachkräfte theoretisch und praktisch auf PIERBURG-Produkte.

In Deutschland gab es ca. 950 Service-Dienst, im übrigen Europa ca. 350. Zum größten Teil handelte es sich dabei um Autoelektrik-Betriebe. Infolge der Abgasgesetzgebung und der damit verbundenen technischen Entwicklung verloren Vergaser an Bedeutung.

Im Zuge dieser Entwicklung mussten sowohl die Fahrzeughersteller als auch Zulieferer aber neue Lösungen erarbeiten, zu deren Realisierung man eine Vielzahl neuer Produkte benötigte.

PIERBURG als Spezialist für Gemischbildung, Kraftstoffversorgung, Luft- steuerung und Schadstoffreduzierung war von Anfang an dieser Entwicklung beteiligt.
PIERBURG Tradition